Gemälde

Beschreibung des Gemäldes von Alexander Volkov Granatapfel Teehaus


Das erste, was auf diesem Bild auffällt, ist die ungewöhnliche Form. Das faszinierende Spiel der Dreiecke erzeugt einen Effekt der Unwirklichkeit dessen, was passiert. Der Betrachter ist wie in den Spiegel eingetaucht. Geometrie ist faszinierend und vermittelt ein Gefühl von etwas Ungewöhnlichem und Intimem jenseits der Grenzen dieser Welt.

Bei einem langen Blick auf das Bild erzeugt der Betrachter das Gefühl, selbst in diesen Raum zu fallen und an diesem mystischen Ereignis teilzunehmen. Sogar die Form der Schüssel zeigt die nicht standardmäßige Natur des aktuellen Moments an.

In diesem Gemälde verschmilzt Volkov die Merkmale des Ostens, des Jugendstils, des Kubismus und der Abstraktion. Der in Zentralasien aufgewachsene Künstler ist dem asiatischen Thema sein ganzes Leben lang treu geblieben. Die berauschende, würzige Welt des Ostens durchdringt das Bild. "Granatapfel-Teehaus" (1924, Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau).

Es ist ein sehr vollständiges Werk, in dem die Konventionalität des Bildes das Niveau erreicht hat, als das Gemälde noch nicht in die Abstraktion übergegangen war, sondern bereits in den Bereichen des Innersten und Spirituellen über der Realität schwebt. Traditionelles Teetrinken in einem Teehaus wird als Kultereignis mit vielen Bedeutungen dargestellt.

Die reine Farbe und Monotonie des Bildes in diesem Bild ähnelt einem orientalischen Teppich, auf dem eines der Motive einer orientalischen Geschichte festgehalten wird. Jeder Punkt in diesem Bild ist mit dem Osten gesättigt.

Ausgehend von der gesättigten Farbe (Rot ist die Farbe des heiligen Wissens der Sufis des Ostens) und endend mit der Handlung selbst, die den Geschmack und das Bild des Zeitvertreibs im Osten vermittelt. Die Farbe des Granatapfels im Osten symbolisiert eine andere Welt, eine transzendentale Welt, eine Welt, die eine Person, die nicht im Sakrament eingeweiht ist, nicht sehen kann.

Das Gemälde von Wolkow zeigt drei östliche Mystiker, die in ein Ritual der Interaktion mit einer Parallelwelt eingetaucht sind. Hinter ihnen stehen drei Musiker, die mit ihren drei Instrumenten dazu beitragen, eine günstige Atmosphäre zu schaffen, um den Weg zwischen den Welten zu öffnen.

Drei Zeichen sind bemerkenswert. Angesichts der Verschmelzung russischer und östlicher Traditionen in Volkovs Werk wird unfreiwillig eine Assoziation mit der „Dreifaltigkeit“ von Andrei Rublev durchgeführt, selbst die Posen der Figuren stimmen mit denen der „Dreifaltigkeit“ überein. Osten, als die "Dreifaltigkeit" Rublev russisches Volk.





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