Gemälde

Beschreibung des Gemäldes von Kasimir Malewitsch „Frau mit Rechen“


"Frau mit Rechen" ist ein Bild aus der zweiten Serie eines Bauernzyklus von Werken von Kasimir Malewitsch. Der Künstler begann 1930-1931 damit, nachdem der erste Zyklus nach den Ausstellungen in Berlin und Warschau 1927 verloren gegangen war.

Neue Bilder im zweiten Zyklus lösen andere Probleme. Das Gemälde zeigt eine weibliche Figur, die aus geometrischen Elementen besteht. Der Künstler selbst nannte die Leinwand "Suprematismus in der Rennstrecke". Aufgrund des Vorhandenseins geometrischer Figuren ist es nicht einfach, „Frau mit Rechen“ zu dekodieren. Dies ist nicht das erste Werk, in dem Objektivität und ein Hinweis auf bäuerliche Themen aufgetaucht sind, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind. Dies deutet darauf hin, dass sich der Künstler trotz der Entwicklung von Malewitschs Werk nicht weigert, irdisches Leben darzustellen.

Die Hauptfarben der Leinwand sind Weiß, Rot und Schwarz. Die weibliche Figur hat wie in anderen Werken des Künstlers kein Gesicht: Anstelle von ihm sehen wir einen weiß-schwarzen Fleck. Der Hintergrund besteht aus Streifen farbiger Felder und Gebäude, deren Form städtischen Gebäuden ähnelt. Hier weicht der Künstler von den früheren Motiven seiner Werke ab, in denen Bauernhütten vorhanden waren. Kasimir Malewitsch versuchte, die Zivilisation zu zeigen, die ins Dorf kam.

Die "Frau mit Rechen" steht im Gegensatz zum ähnlichen "Oberbauern" nicht im Konflikt. Es ist keine Konfrontation zwischen Mensch und Welt, und Farben haben einen ruhigen und reibungslosen Übergang. Aber der Hauptunterschied - das Gemälde „Frau mit Rechen“ spiegelt nicht die Harmonie der Verzweiflung wider, die Malewitsch mit „Der Kopf eines Bauern“ ausgestattet hat.





Zusammensetzung nach Bildstreit


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